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18. Mai Schwälble-Fest
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Sträflich vernachlässigt

 

Betr. Hochwasserschutz in Miedelsbach

 

 

 

Muss man immer mit dem Schlimmsten rechnen? Nach dem Leserbrief von Herrn Künzler  bekommt man den Eindruck, Hochwasservorsorge ist Schikane. Ein hundertjähriges Hochwasser tritt - statistisch gesehen - nur einmal in hundert Jahren auf. Also vielleicht erst in 40, 80 oder 99 Jahren? Vielleicht aber schon beim nächsten Starkregen.  
Auch für Miedelsbach gibt es ein Szenario, was im Fall eines hundertjährigen Hochwassers passiert: dann steht der halbe Ort unter Wasser. Die größte Gefahr geht dabei nicht von der Wieslauf aus, sondern vom unscheinbaren Tannbach. Die Miedelsbacher wissen, was ein starkes Sommergewitter nach einer langen Hitzeperiode anrichtet: rasend schnell wird aus dem kleinen Rinnsal ein reißender Bach, der Grundstücke, Wohnungen und Keller überflutet, Brücken unpassierbar macht. Die Furcht vor solchen regelmäßig auftretenden Hochwassern sitzt tief. Anwohner bunkern Sandsäcke, installieren Pumpen, verbieten Kindern Dämme zu bauen.
Die Stadt Schorndorf und der bisherige Ortschaftsrat haben dieses Thema bislang sträflich vernachlässigt. Hochwasserschutz ist jedoch nicht allein Sache der Feuerwehr und privater Schutzmaßnahmen. Es gibt Pläne des Wasserverbands Rudersberg-Schorndorf, die für Miedelsbach ein Rückhaltebecken vorsehen. Dieses Becken muss zum Schutz der Bürger so schnell wie möglich gebaut werden.
Die Antwort auf die eingangs gestellte Frage lautet also: wenn die Bürger mit einem schlimmen Hochwasser rechnen, sollten die Verantwortlichen in der Kommune dies auch tun!
Friederike Köstlin, Miedelsbach

 

Leserbrief in den Schorndorf Nachrichten vom 29.04. 2014